Geldanlagen im Vergleich
Vergleiche | Geldanlage | Private Banking | Geldwertanlagen | Sachwertanlagen | Rechner | Ratgeber | Steuern | Blog
RENTENFONDS

Die höchsten Zinsen finden: Tagesgeld-Zinsvergleich |  Festgeld-Zinsvergleich

Rentenfonds

Rentenfonds sind im Gegensatz zu den Bereits beschriebenen Geldmarktfonds langfristiger ausgerichtet und erwirtschaften deshalb im Durchschnitt auch mehr Rendite. Mit diesen Eigenschaften stellen Sie das am häufigsten gewählte mittel- und langfristige Basisinvestment unter Anlegern dar.

Das Hauptziel der meisten Rentenfonds ist die langjährige Erzielung relativ gleichmäßiger Renditen. Klassische Rentenfonds investieren das Kapital der Anleger in festverzinsliche Wertpapiere wie zum Beispiel Anleihen, Bundesanleihen oder Pfandbriefe und wählen ihre Investments in erster Linie unter dem Aspekt einer möglichst hohen Bonität aus.

Die Wertentwicklung eines Rentenfonds hängt hauptsächlich von der richtigen Einschätzung der Zinsentwicklung am Rentenmarkt durch das Fondsmanagement ab. Ein Anstieg der Renditen langlaufender Anleihen hat beispielsweise ein Sinken ihres Kurses zur Folge und umgekehrt. Solche Entwicklungen muss der Manager eines Rentenfonds einschätzen und daraufhin einen geeigneten Mix der verschiedenen zur Auswahl stehenden Kapitalanlagen wählen.

Auch bei den Rentenfonds gibt es verschiedene Formen:
  • Klassischer Rentenfonds
    Diese Fonds investieren in auf Euro lautende Anleihen hoher Bonität und langer Laufzeit. Dabei unterscheidet man in Globale Euro Rentenfonds, welche in Anleihen weltweit anlegen und in Euro Rentenfonds Euroland, bei welchen das Fondsmanagement in Euro-Anleihen von Unternehmen mit Sitz in einem der EU-Länder investiert.
  • Rentenfonds auf inflationsindexierte Papiere
    Diese Art von Rentenfonds setzt auf Anleihen, die direkt an die Inflationsrate gekoppelt sind. Somit ist der Anleger immer gegen Inflationsverluste geschützt, denn wenn die Teuerungsrate steigt, steigt auch der Rückzahlkurs und der Zinskupon einer solchen Anleihe.
  • Total-Return-Rentenfonds
    Diese relativ neue Art von Rentenfonds versucht, neben Zinserträgen auch Kursgewinne aus anderen Investments zu erzielen oder über Fremdwährungsanleihen und Unternehmensanleihen zusätzliche Zinsen zu erwirtschaften. Dadurch schwanken ihre Kurse etwas stärker, sie bieten im Gegenzug dafür aber auch die Aussicht auf höhere Renditen.
  • Emerging-Markets-Rentenfonds
    Diese Kategorie von Rentenfonds investiert in Anleihen aus Schwellenländern, den so genannten Emerging Markets. Dazu zählen unter anderem die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) sowie diverse andere Länder, bei denen Staats- und Unternehmensanleihen niedrigere Bewertungen haben. Die Renditemöglichkeiten sind bei diesen Fonds wesentlich höher als beim klassischen Rentenfonds, allerdings steigt auch das Risiko auf Kursrückschläge. Als Beimischung für ein dynamisch eingestelltes Portfolio bieten Sie sich aber auf jeden Fall an und sollten daher bei der Wahl der Investments immer in Betracht gezogen werden.
  • Corporate-Bonds-Fonds
    Sie investieren ausschließlich in Unternehmensanleihen. Gegenüber der Kapitalanlage in Staatsanleihen steigt natürlich hierbei das Risiko von Kursrückschlägen, dafür können den Anleger aber auch attraktive Renditen etwa auf dem Niveau eines Emerging-Markets-Rentenfonds erwarten.
  • High-Yield-Fonds (Hochzinsfonds)
    Sie investieren nur in so genannte Junk-Bonds, also Anleihen von Ländern oder Unternehmen mit besonders niedriger Bonität. Das Risiko von Kursausfällen oder ausbleibenden Zinszahlungen ist hier am höchsten, ebenso aber das Kurspotential. Selbst für dynamisch agierende Anleger sollte diese Art von Fonds nur in einem geringen Prozentsatz dem eigenen Portfolio beigefügt werden.



Je riskanter die Investments eines Rentenfonds werden, desto höher wird das Risiko auf Kursverluste aber desto höher wird auch die erzielbare Rendite. Hier gilt es die für das persönliche Anlageverhalten richtige Mischung zu finden. Aber in der langfristigen Betrachtung erreichen selbst klassische Euro-Rentenfonds attraktive Renditen. So hat eine Studie des BVI (Bundesverband Investment und Asset Management) ergeben, dass die Geldanlage mittels Sparplan in einen klassischen Rentenfonds über die letzten 30 Jahre eine durchschnittliche Rendite von beachtlichen 6,1% pro Jahr erbracht hat.

Bei der Auswahl eines Rentenfonds sollten Anleger besonders darauf achten, dass der Fonds zu Ihrem Risikoprofil passt. Eine Übersicht, wie Rentenfonds hinsichtlich der Ausfallrisiken einzelner Rentenpapiere zu betrachten sind, finden Sie auf der folgenden Seite:

Für die meisten Rentenfonds kann die Geldanlage dann entweder mittels Einmalzahlung oder in Form eines monatlichen Sparplanes erfolgen. Für beide Varianten benötigt der Anleger lediglich ein Fondskonto oder ein Wertpapierdepot. Entsprechende Anbieter stellen wir Ihnen auf folgenden Seiten vor:

FONDSKONTO

AKTIENDEPOT

Wenn Sie sich nicht im Detail um die Auswahl geeigneter Rentenfonds als Basis für Ihren Vermögensaufbaus kümmern wollen, können Sie dies auch von Spezialisten erledigen lassen. Fordern Sie dazu einfach einen kostenlosen und unverbindlichen Investmentvergleich nach Ihren Wünschen, Zielen und finanziellen Möglichkeiten an:

INVESTMENTVERGLEICH


Anzeige