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Anleitung zum Handel mit Differenzkontrakten (CFDs)
Nachdem wir Ihnen auf unserer Seite zum CFD-Broker-Vergleich sowohl die Funktionsweise von CFDs als auch eine Vielzahl von Brokern vorgestellt haben, wollen wir uns auf dieser Seite dem Handel mit CFDs widmen und Ihnen näher bringen, auf was sie dabei achten sollten:
Voraussetzungen für den Handel mit CFDs
Um mit Differenzkontrakten (Contracts for Difference, kurz CFDs) zu handeln, benötigt man als Anleger ein Konto bei einem CFD-Broker und – heutzutage fast selbstredend – einen PC mit Internetanschluss. Einen entsprechenden Anbietervergleich finden interessierte Leser auf unserer folgenden Seite:
Angebotsvergleich durchführen
Noch wichtiger als bei der Wahl eines Anbieters für ein Wertpapierdepot ist es bei CFDs, die verschiedenen Angebote ausführlich miteinander zu vergleichen und zu testen. CFDs werden fast immer über spezielle Plattformen und Programme gehandelt. Unser Tipp: lassen Sie sich von den Brokern ihrer Wahl jeweils einen Demo-Account einrichten und vergleichen Sie neben dem Handling auch die Anzahl der verfügbaren Basiswerte sowie die Kostenstruktur der einzelnen Anbieter.
Vorbereitung der ersten Trades
Bevor Sie mit CFDs traden, müssen Sie beim jeweiligen Broker die Termingeschäftsfähigkeit beantragen. CFDs zählen nämlich ebenso wie Optionsscheine und Futures zu den riskanten Anlageformen mit Möglichkeit eines Totalverlustes, für deren Handel der Anleger einen ausreichenden Kenntnisstand nachweisen muss bzw. dem Broker zu bestätigen hat, dass er sich der Verlustrisiken bewusst ist und im Falle eines solchen Verlustes keine Ansprüche gegenüber dem Broker geltend machen wird.
Nach erfolgreicher Eröffnung eines CFD-Kontos muss außerdem ein Mindestbetrag als Sicherheit auf dem Konto hinterlegt werden. Dieser Betrag ist von Broker zu Broker verschieden und sollte bereits bei der Auswahl des passenden Angebotes berücksichtigt werden.
Kontrolliert traden
Da beim Handel mit CFDs aufgrund des Hebels des eingesetzten Kapitals nicht nur ein Totalverlust, sondern sogar eine empfindliche Nachschusspflicht drohen kann, sollten Anleger beim Handel mit Differenzkontrakten emotionslos vorgehen und vor allem Verluste beschränken. Dabei können sehr oft technische Indikatoren oder so genannte Stop-Loss-Marken behilflich sein, mit deren Hilfe Anleger maximale Verluste oder Ausstiegszeitpunkte definieren können. Die CFD-Broker sorgen in ihren Handelssystemen dafür, dass derartige Stop-Marken bereits beim Kaufauftrag eingegeben werden können.
