Finanova Global schlechtester Fonds Deutschlands in 2007
Wie im Portal Das Investment.com heute zu lesen war, gib es auch im ersten Halbjahr 2007 wieder einmal Fonds, die dem Namen “Kapitalvernichtungsmaschine” alle Ehre machen. Nach Auswertung von das-investment.com ist der Finanova Global (WKN: 658680) Deutschlands schlechtester Fonds im ersten Halbjahr 2007. Bei gerade einmal 4,7 Millionen Euro Fondsvolumen verlor der Fonds seit Januar gut 35 Prozent an Wert, während es an eigentlich allen weltweiten Börsenplätzen stetig bergauf ging und der DAX zum Beispiel alleine auf Sicht von drei Monaten über 14 Prozent zulegen konnte. Laut Fondsmanager Wolfgang Schuck sind dafür vor allem Kursverluste bei zwei Werten verantwortlich, die zu den größten Einzelpositionen des Fonds gehören: Amitelo und Capital Communication. Amitelo ist die derzeit größte Position im Portfolio des Aktienfonds und verlor nach einem Bereich des ZDF-Magazins “Frontal 21″ über frisierte Unternehmensmeldungen gut 75 Prozent an Wert. Fast ähnlich hoch sind die Verluste bei Capital Communication, die über 60 Prozent an Wert verloren hat. Unverantwortlich ist eigentlich nicht, dass ein Fondsmanager in derartige Titel investiert, sondern vielmehr in welcher Höhe er das tut und dass er keine vernünftige Verlustbegrenzung durch Stop-Loss-Kurse durchführt. Anlegern die im Finanova Global Fonds investiert sind, bleiben nur zwei Möglichkeiten: aussteigen und die Verluste mitnehmen oder das ganze aussitzen und auf Besserung hoffen. Ob sich diese jedoch einstellt, ist angesichts der Qualität des Fondsmanagements mehr als fraglich.



Samstag, 17. November 2007 21:13
hilfe ich bin kunde von diesem selbsternannten "fondsmanager"wolfgang schuck.der hat in den leztzen wochen leider diesen fonds total runtergewirtschaftet.als ihm die verantwortung seitens der DAB bank entzogen wurde hat er ohne seine kunden zu fragen die anteile verkauft u in einen anderen fonds von templeton umgewandelt.
wir sitzen nun mit ca 50%verlust u haben einen fonds den wir gar nicht wollen bzw gefragt wurden u herr schuck entzieht sich jeglicher verantwortung.
super,oder????
vielleicht können sie mir evtl einen rat geben bzw einen entsprechenden artikel über diese firma "finanova"schreiben.ich wäre gerne bereit meine informationen u unterlagen zur verfügung zu stellen.
Sonntag, 18. November 2007 23:17
So schmerzlich es auch ist, eine Möglichkeit wäre, die 50 Prozent Verlust hinzunehmen und in einen soliden Fonds anzulegen bzw. eine wirklich seriöse Vermögensverwaltung damit zu beauftragen. In Abhängigkeit der Summe, um die es dabei geht, wäre zum Beispiel das Private Banking der Quirin Bank eine Option. Wie damals schon geschrieben: lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Ihr Kapital muss sich zwar nach 50 Prozent Verlust glatt verdoppeln, um den Einsatz wiederzuerlangen, eine andere Möglichkeit gibt es jedoch leider nicht.